Wir brauchen einen gerechten Umgang mit Nutz- und Haustieren

In der Nutztierhaltung steht das Tierwohl leider viel zu oft nicht an oberster Stelle. In der Folge leiden Tiere in der Produktion, der Zucht und auf langen Transportwegen. Wir brauchen eine Ökologisierung der Nutztierhaltung. Für die Tiere, das Klima aber auch für Bäuer*innen sind Zukunftsalternativen zwingend notwendig. Mehr Platz für weniger Tiere muss auch für Landwirt*innen bezahlbar bleiben. Deshalb müssen wir dringend die finanziellen Rahmenbedingen so gestalten, dass sich Bäuer*innen eine Umstellung auf ökologischere Haltungs- und Produktionsstrukturen leisten können und müssen.

Bei Haustieren haben Halter*innen immer eine besondere Verantwortung für das individuelle Tierwohl. Illegaler Welpen- und Haustierhandel durch Internetplattformen und digitale Verkaufsbörsen führen zu gesteigertem Tierleid und vermehrten Risiken für die Gesundheit von Tier und Mensch. Deshalb muss er zukünftig unterbunden werden. Wir wollen bei Zucht, Haltung und Handel den Grundstein für mehr Tierwohl legen. Wir setzen uns für Verkaufsverbot von Wildfängen, eine Regulierung von Tierbörsen und des Internethandels sowie einen Sachkundenachweise für Halter*innen gefährdeter und gefährlicher Tiere ein.


„Es braucht gute Haltungsbedingungen für Tiere in der Nutztierhaltung. Doch auch in der Haustierhaltung kommt dem Tierschutz besondere Bedeutung zu.“

— Joschka Knuth

Tierschutz ist ein zentrales Anliegen von uns GRÜNEN. Es braucht einen sowohl bei der Nutztierhaltung, als auch bei der Haustierhaltung klare Regelungen die das Tierwohl in den Vordergrund stellen. Dafür setze ich mich für mehr Platz für weniger Tiere, eine respektvolle Zucht und Haltung von Nutz- und Haustieren und einen kontrollierten, regulierten Handel ein.


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